Als Gründer einen Investor auf eine zielführende Weise ansprechen

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10 Tipps: Wie Sie als Gründer einen Investor ansprechen sollten

Spätestens dann, wenn man als Gründer mit seinem eigenen Unternehmen so richtig durchstarten möchte, kommt man meistens nicht darum herum, sich einen kapitalstarken Investor zu suchen. Diese findet man allerdings nicht an jeder Ecke und man selbst sollte genau wissen, was man sucht. Die beste Strategie in diesem Zusammenhang ist es immer noch, direkt zum Punkt zu kommen und dadurch einen besseren Eindruck zu hinterlassen.

Bedarf an Fremdkapital

Bild: In Startups gibt es rund um die Uhr viel zu tun, aber irgendwann wird auch Fremdkapital benötigt.
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Tipp Nr. 1: Information

Wenn ein Gründer Kapital benötigt, um sein Geschäft weiter auszubauen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Von privaten Investoren bis hin zu Krediten für Selbstständige. Doch hier sollte man sich stets ausreichend informieren, vorzugsweise bei kostenlosen Ratgeber-Portalen wie zum Beispiel finanzen-ratgeber.org. Information ist nämlich auch in diesem Bereich die halbe Miete. Gut ist es auch, sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, wie viel Kapital man benötigt und wofür es letzten Endes zum Einsatz kommen soll.

Tipp Nr. 2: Überzeugung

Mindestens genauso wichtig wie die vorhergehende Information ist ein überzeugendes Auftreten bei dem Gespräch mit dem Investor. Hier sollte man in der Lage sein, kurz und prägnant innerhalb von wenigen Minuten zu erklären, warum es für den Investor lohnenswert sein wird, in die Idee zu investieren. Für den Investor selbst ist natürlich der potenzielle Erfolg des Startups von elementarer Bedeutung, damit er sein ausgegebenes Kapital auch wieder irgendwann mit Rendite zurückbekommt.

Tipp Nr. 3: Netzwerk

Schnelligkeit der Investorensuche

Bild: Je besser das eigene Netzwerk ausgestaltet ist, desto schneller gestaltet sich auch die Investorensuche.
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Um überhaupt erst einmal einen potenziellen Investor zu finden, erweist sich ein persönliches Netzwerk immer als vorteilhaft. Je besser man selbst innerhalb seiner persönlichen Branche vernetzt ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auf diesem Wege einen wertvollen Geldgeber akquirieren kann. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, dass man ihn selbst schon persönlich kennt, sondern dass auf irgendeine Art und Weise eine Verbindung hergestellt werden kann, die in ein persönliches Gespräch mündet.

Tipp Nr. 4: Warm Intro

Etwas, das von vielen Personen, die den Gründungsprozess schon erfolgreich durchlaufen haben, empfohlen wird, ist das sogenannte Warm Intro. Gemeint ist damit, dass man sich durch andere Personen aufgrund seines Netzwerkes empfehlen lassen kann. Das ist praktisch das Gegenteil einer Kaltakquise, die ohnehin in diesem Bereich nicht sonderlich erfolgversprechend ist. Hilfreich ist es, eine Liste von zwei bis drei Investoren anzufertigen und diese dann der Reihe nach anzugehen.

Tipp Nr. 5: E-Mail

Etwas, das laut guerilla.de schon ein bisschen in den Bereich der kalten Akquise hineinfällt, ist der Erstkontakt per E-Mail. Weil das eben gewissermaßen relativ unpersönlich ist, sollte man dazu in der Lage sein, die Mail mit etwas Handfestem wie Nutzerzahlen oder Verkaufszahlen zu untermauern. Ggf. kann auch der Weg über Netzwerke wie LinkedIn oder Xing funktionieren, allerdings muss hier ebenfalls sehr schnell klar werden, dass es sich um etwas Großes handelt. Verweise auf entsprechende Presse-Artikel sollten angebracht werden.

Tipp Nr. 6: Selbstvermarktung

Überzeugung der Investoren

Bild: Wer sich selbst gut vermarkten und im richtigen Licht darstellen kann, überzeugt auch Investoren schnell von sich.
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Wer sich gut selbst vermarkten kann, hat bei der Suche nach Investoren praktisch immer die besseren Chancen als jemand, der total introvertiert ist. Letztlich gilt es nämlich, den Investor nicht nur von der Idee als solches zu überzeugen, sondern auch von der eigenen Person. Man selbst steht im Gespräch für das eigene Unternehmen, weshalb es auch darauf ankommt, wie man sich selbst präsentiert. Die eigenen Stärken sollte man deshalb natürlich in den Vordergrund rücken und Problematiken eher außen vor lassen.

Tipp Nr. 7: Zielgruppe

Es erscheint auf den ersten Blick ein wenig abwegig, aber auch die eigene Zielgruppe spielt eine Rolle bei den Investoren. Sie ist für das eigene Startup ohnehin das Wichtigste, denn über die persönlichen Kunden sollte man so oder so Bescheid wissen. Wer sich selbst nicht mit der Zielgruppe identifizieren kann, wird dies auch beim Investorengespräch zwangsläufig subkommunikativ zum Ausdruck bringen. Hilfreich ist es darüber hinaus, wenn auch der Investor über die Zielgruppe und deren Bedürfnisse Bescheid weiß.

Tipp Nr. 8: Strategie

In dem Gespräch spielt selbstverständlich auch die richtige Strategie eine sehr große Rolle. Wer gut im Gesprächsfluss bleibt und offene Fragen stets vollkommen und ausführlich beantwortet, wird am Ende bessere Chancen haben, zum Ziel zu gelangen. Was bei der Kommunikation mit reinspielt, ist zu einem gewissen Teil auch Psychologie. Das Aufbauen von künstlichem Druck sollte man tunlichst vermeiden, denn dies mögen nicht nur die Investoren meistens gar nicht. Andererseits sollte man seine Idee aber trotzdem als „großes Ding“ präsentieren.

 

Tipp Nr. 9: Öffentlichkeit

 Weg zum Kapital

Infografik: Wer bei der Investorensuche nichts verkehrt macht, kann sich schon bald über finanzielle Unterstützung freuen.
Infografikquelle: kreditohneschufa.ch

Spätestens seit dem Bekanntwerden der Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist klar: Investoren kann man auch in einer Fernsehshow finden, in der schon zahlreiche erfolgreiche Startups nach weiterem Fremdkapital gesucht haben. Abgesehen davon, dass hierbei insgesamt Millionen von Zuschauern anwesend waren, gelten in einer solchen Situation praktisch keine anderen Regeln, als in einem Gespräch unter vier Augen. Auch hier gilt es, die Idee systematisch zu präsentieren, sowie Fakten zu präsentieren und darzulegen, wofür das Kapital gebraucht wird.

Tipp Nr. 10: Selbstbewusstsein

Last but not least ist es auch das eigene Selbstbewusstsein, das gemäß selbstbewusster-werden.org final darüber entscheidend wird, ob der Deal zustande kommt oder nicht. Ist man selbst von seiner Idee nicht so richtig überzeugt, wird man auch beim Investor kein Feuer entfachen können. Wichtig ist, sich zu vergegenwärtigen, dass man dem Investor keinesfalls unterlegen ist und man deshalb nicht als Bittsteller auftreten muss. Vielmehr wollen beide Seiten von dem Geschäft profitieren und das sollte auch der Ausgangspunkt einer jeden Verhandlung sein.

 

 

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